Schnelle kostenfreie Lieferung      21 Tage Rückgabe- und Wechselservice

Compare

No items are added to compare.

My Wishlist

Your wishlist is empty.

Warenkorb

Your cart is currently empty

Sprache auswählen

Training Tips and Wettkampfinformation

 

Der perfekte Triathlon Wechsel: So holst du in der Wechselzone wertvolle Sekunden heraus

Der Triathlon Wechsel wird häufig unterschätzt. Viele Athleten investieren Woche für Woche Stunden in ihre Schwimm-, Rad- und Laufeinheiten – doch die vierte Disziplin bleibt oft außen vor: der Wechsel zwischen den einzelnen Disziplinen.

Dabei entscheidet gerade auf Sprint- und Olympischer Distanz oft nicht die reine Leistungsfähigkeit, sondern die Summe vieler kleiner Details. Ein strukturierter Wechsel spart nicht nur Zeit, sondern sorgt auch dafür, dass du ruhig bleibst, Fehler vermeidest und optimal in die nächste Disziplin startest. Besonders bei einer hohen Leistungsdichte kann bereits eine halbe Minute darüber entscheiden, ob du den Anschluss an die richtige Radgruppe hältst oder wertvolle Plätze verlierst.

Der Schlüssel liegt dabei nicht in hektischen Bewegungen, sondern in einer perfekten Vorbereitung. Ein schneller Wechsel entsteht lange vor dem Wettkampftag – nämlich im Training.

 

Was macht einen perfekten Triathlon Wechsel aus?

Ein schneller Wechsel ist kein Zufall. Er basiert auf drei Grundprinzipien, die sich bei erfolgreichen Triathleten immer wieder beobachten lassen.

1. Klare Abläufe statt Improvisation

Im Wettkampf bleibt keine Zeit zum Nachdenken. Deshalb sollte jeder einzelne Handgriff bereits vor dem Start feststehen.

Frage dich bereits im Training:

  • Wo liegt mein Helm?
  • In welcher Reihenfolge ziehe ich meine Ausrüstung an?
  • Wo stehen meine Laufschuhe?
  • Wann setze ich die Brille auf?
  • Wann öffne ich den Neoprenanzug?

Je weniger Entscheidungen du während des Rennens treffen musst, desto flüssiger wird dein Wechsel. Im Idealfall kennst du jeden Handgriff auswendig.

Gerade in einer gut gefüllten Wechselzone Triathlon kann bereits ein kurzer Moment des Suchens mehrere Sekunden kosten oder unnötigen Stress verursachen.

 

2. Nur die notwendigen Bewegungen

Ein häufiger Fehler besteht darin, unnötige Handgriffe einzubauen. Erfolgreiche Athleten verfolgen dagegen ein anderes Prinzip:

Jede Bewegung muss einen Zweck erfüllen.

Hier ein pauschales Beispiel: Helm aufsetzen → Helm schließen → erst danach das Rad aufnehmen.

Nicht nur spart diese Reihenfolge Zeit – sie entspricht gleichzeitig dem Wettkampfreglement. Bei allen Veranstaltungen muss der Helm geschlossen sein, bevor das Fahrrad bewegt wird.

Überlege deshalb bereits im Training:

  • Welche Bewegungen sind wirklich notwendig?
  • Welche Schritte kann ich einsparen?
  • Kann ich mehrere Bewegungen gleichzeitig ausführen?
  • An welcher Reihenfolge werden die Schritte effektiv ausgeführt?

Genau hier entsteht häufig der Unterschied zwischen einem guten und einem hervorragenden Wechsel.

 

 

3. Automatisierung unter Belastung

Im Wettkampf liegt der Puls oft deutlich über 160 Schlägen pro Minute. Konzentration und Feinmotorik nehmen ab.

Deshalb solltest du deine Abläufe so häufig trainieren, dass sie automatisch ablaufen.

Ziel ist es, reflexartig zu handeln – ohne nachdenken zu müssen. Dadurch sinkt die Fehlerquote auf ein Minimum.

Genau deshalb gehört Triathlon Wechseltraining genauso selbstverständlich in deinen Trainingsplan wie Intervalleinheiten oder Koppeltraining.

 

Triathlon T1 – Vom Schwimmen aufs Rad

 

Der erste Wechsel beginnt nicht erst in der Wechselzone.

Er startet bereits auf den letzten Metern im Wasser. Viele Athleten verschenken hier unnötig Zeit, weil sie sich ausschließlich darauf konzentrieren, möglichst schnell ans Ufer zu gelangen. Deutlich effektiver ist es jedoch, den Körper bereits auf die nächste Disziplin vorzubereiten.

Die letzten Meter im Wasser bewusst nutzen.

Kurz bevor du den Ausstieg erreichst, solltest du dich im Kopf noch einmal gedanklich orientieren.

Wenn du sehr wenig mit den Beinen schwimmst, solltest du den Beinschlag etwas intensivieren.

Warum?

Während des Schwimmens arbeiten bei vielen Triathleten die Beine vergleichsweise wenig. Durch einen stärkeren Beinschlag wird die Muskulatur noch etwas besser durchblutet und damit auf das anschließende Laufen vorbereitet. Gleichzeitig fällt der Übergang vom Wasser in die Vertikale deutlich leichter.

Ein weiterer wichtiger Punkt:

Stehe nicht zu früh auf!

Solange deine Hände den Boden noch nicht berühren, bist du schwimmend meist schneller als laufend im flachen Wasser. Erst wenn das Wasser entsprechend flach ist, lohnt sich das Aufstehen.

 

 

Die ersten Sekunden nach dem Wasserausstieg

Wechsel Der Schwimmausstieg

Sobald du festen Boden unter den Füßen hast, beginnt der eigentliche Wechsel.

Eine empfohlene Reihenfolge, die sich in der Praxis bewährt hat:

  • Schwimmbrille zunächst lediglich nach oben schieben.
  • Badekappe zunächst auflassen.
  • Erst wenn du einen stabilen Laufrhythmus gefunden hast, beginnst du mit dem Öffnen des Neoprenanzugs.

Warum diese Reihenfolge?

Wer Brille und Badekappe sofort komplett abnimmt, blockiert damit mindestens eine Hand. Dadurch wird das Ausziehen des Neoprenanzugs unnötig erschwert.

Den Neoprenanzug richtig ausziehen

Auch hier gilt:

Zeit sparen bedeutet nicht, hektisch zu werden.

Während des Laufens kannst du den geöffneten Neoprenanzug bereits bis zur Hüfte herunterziehen und die Arme herausziehen. Komplett ausgezogen wird er jedoch erst am eigenen Wechselplatz – genau so, wie es die Wettkampfregeln vorgeben.

Viele erfahrene Athleten kombinieren dabei mehrere Bewegungen gleichzeitig: Nachdem der Neoprenanzug noch einmal mit den Händen bis zu den Waden heruntergestreift wurde, wird der Neoprenanzug nun mit den Füßen (ja nur mit den Füßen) vollständig abgestreift. Das funktioniert deutlich besser, wenn du den Neoprenanzug an den unteren Beinen außen und innen kräftig mit Vaseline eingerieben hast.

Gleichzeitig, bindest Du die Startnummer um und setzt Du bereits den Helm auf und schließt ihn. Wichtig ist hier schon die Positionierung des Helmes und der Schlaufen. An diesen wird der Helm angefasst, aufgesetzt und in einem geschlossen. Dazu muss die Wechselzone präpariert sein und der Helm muss auf dem Lenker liegen und die Schlaufen müssen greifbar in der richtigen Position verfügbar sein. 
Fällt der Helm evtl. während deiner Anwesenheit ab, tape ihn mit Kreppband fest.

Hast du Zeit zum (Sonnen)Brille aufsetzen, tu das. In meiner Profizeit war meine (Sonnen)Brille immer mit Tape am Lenker festgetapet, damit ich diese auch später noch auf der Radstrecke aufsetzen konnte, wenn ich Zeit dafür hatte, und mich die Bewegung bis zum Loslaufen keine Extrasekunden kostet. Wer es auf die Spitze treiben möchte, klebt seine Nummer inklusive des Startnummernbands an den Helm und zieht diese dann in einem Schritt nach dem Aufsetzen über die Schulter herunter. Mit etwas Übung wirst du schneller als beim separaten Anlegen.

Diese kleinen Parallelbewegungen summieren sich im Laufe eines Rennens zu wertvollen Sekunden.

Wechsel T1 Ausziehen Neoprenanzug

Aufbau Wechselzone

 

Kenne deine Wechselzone bereits vor dem Start

Ein Punkt wird von vielen Athleten unterschätzt:

Nicht der Wechsel selbst kostet Zeit, sondern viele Sekundenbruchteile, die du eventuell verlierst.

Deshalb solltest Du dir vor jedem Wettkampf ausreichend Zeit nehmen, um die komplette Wechselzone genau zu studieren.

Präge Dir unter anderem ein:

  • deinen Laufweg vom Schwimmausstieg (T1)
  • die Position deines Fahrrads
  • Laufweg zum Ausgang der Wechselzone mit dem Rad
  • Laufweg vom Eingang (T2) mit dem Rad zum Wechselplatz
  • Lauf zum Ausgang nach dem eigentlichen Wechsel der Wechselzone
  • markante Orientierungspunkte
  • Ein- und Ausgänge
  • Auf- und Abstiegslinien

Viele Profis zählen sogar die Fahrradreihen oder merken sich markante Bäume, Banner oder Masten als Orientierung.

Je klarer Dein inneres Bild der Wechselzone ist, desto entspannter kannst Du den Wechsel absolvieren.

Der Weg zum Rad

Am Wechselplatz angekommen, gilt eine feste Reihenfolge:

  1. Neoprenanzug vollständig ausziehen.
  2. Helm aufsetzen und schließen.
  3. Falls nötig, Radbrille aufsetzen.
  4. Fahrrad aufnehmen.
  5. Richtung Aufstiegslinie laufen.

 

Nur was funktioniert, ist gut genug für Euch!

Event Power - endurance Sports Events

“Passion lives here” unsere Leidenschaft für den Sport in allen unseren Veranstaltungen. Die Sportevents sind für jeden gedacht, ganz gleich, ob ihr Profis seid oder einfach nur sportbegeistert.

 

 

Dieser Ablauf verhindert unnötige Fehler und sorgt gleichzeitig dafür, dass alle Wettkampfregeln eingehalten werden.

Gerade ambitionierte Athleten befestigen ihre Radschuhe bereits vor dem Start am Fahrrad. Mithilfe kleiner Gummibänder bleiben sie waagerecht stehen und erleichtern den späteren Aufstieg erheblich. Die Gummibänder reißen dann meist durch und du kannst dich frei bewegen.

Dadurch entfällt das Anziehen der Radschuhe in der Wechselzone komplett. Mit etwas Puder rutscht der Fuß besser in den Radschuh.

Der Radaufstieg: Ruhe statt Risiko

Ein besonders häufiger Fehler entsteht direkt nach der Aufstiegslinie.

Viele Athleten versuchen, sofort Geschwindigkeit aufzunehmen und gleichzeitig in ihre Radschuhe zu steigen.

Das funktioniert allerdings nur mit ausreichend Übung.

Deshalb gilt:

Trainiere diesen Ablauf ausschließlich im Training und niemals erstmals im Wettkampf.

Sobald du eine stabile Geschwindigkeit erreicht hast und dein Blick weiterhin nach vorn gerichtet bleibt, kannst du kontrolliert in die Schuhe schlüpfen.

Gerade hier trennt sich häufig ein routinierter Athlet von einem hektischen Wettkämpfer, der langsam wird oder gar seine Linie verlässt. Du kannst auch einige Kilometer fahren, ohne die Schuhe „richtig“ angezogen zu haben. Hier gilt „Safety first“ oder ggf. in der richtigen Radgruppe bleiben oder diese noch erreichen.

Wechsel T2 Aufstieg auf das Rad

Praxis-Tipp

Ein schneller Triathlon Wechsel bedeutet nicht, möglichst hektisch zu handeln.

Im Gegenteil:

Die schnellsten Wechsel wirken von außen oft erstaunlich ruhig.

Jede Bewegung sitzt, jeder Handgriff erfolgt automatisch und es gibt keine unnötigen Wege. Genau diese Kombination aus Struktur, Effizienz und Routine macht aus einem guten Wechsel einen wirklich schnellen Wechsel.

 

Der perfekte Ablauf im Triathlon T2

Auch beim zweiten Wechsel gilt: Jede Bewegung sollte bereits vor dem Wettkampf feststehen.

T2 Der Wechsel vom Rad zum Laufen

Ein bewährter Ablauf sieht folgendermaßen aus:

  1. Vor der Abstiegslinie die Füße aus den Radschuhen nehmen (nur für geübte Athleten).
  2. Rechtzeitig und kontrolliert vor der Linie absteigen.
  3. Das Fahrrad zügig bis zum Wechselplatz schieben.
  4. Fahrrad korrekt einhängen.
  5. Erst jetzt den Helm öffnen, absetzen und ablegen, dabei die Mütze aufnehmen und aufsetzen.
  6. Je nach Distanz Socken anziehen. Die Socken sollten in den Laufschuhen liegen und je nach Vorliebe teilweise aufgerollt sein.
  7. Laufschuhe anziehen, wenn diese gepudert sind, können sie leichter angezogen werden.  Die Schuhe sollten sog. Schnellverschlüsse nach eigener Wahl haben.
  8. Direkt anlaufen.
  9. Startnummer erst im Lauf, aber noch nahe dem Wechselplatz und vor Erreichen des ersten Kampfrichters 😊 nach vorn drehen.

Das Ziel lautet:

"Reinlaufen – wechseln – rauslaufen."

Ohne Hektik. - Ohne unnötige Unterbrechungen.

 

Kleine Details mit großer Wirkung

Gerade bei einem schnellen Wechsel Triathlon entscheiden oft Kleinigkeiten.

Nutze elastische Schnürsenkel

Elastische Schnürsysteme sparen nicht nur Zeit, sondern sorgen auch für einen konstanten Sitz des Schuhs.

Dadurch entfällt das Binden der Schuhe komplett.

Wer ohne Socken läuft, kennt das Problem:

Nasse Füße gleiten nur schwer in den Laufschuh.

Ein wenig Talkumpuder oder Babypuder im Schuh sorgt dafür, dass der Fuß deutlich leichter hineingleitet – besonders bei warmen Wettkämpfen oder Langdistanzen ein einfacher, aber wirkungsvoller Trick.

Platziere deine Schuhe clever

Es empfiehlt sich, die Laufschuhe leicht unter dem Fahrrad zu positionieren.

Dadurch verringerst du die Wahrscheinlichkeit, dass andere Athleten versehentlich auf deine Schuhe treten oder sie verschieben.

Außerdem findest du sie sofort wieder.

Die Startnummer nicht vergessen

Ein Klassiker:

Während die Startnummer auf dem Rad nach hinten getragen wird, muss sie beim Laufen vorn sichtbar sein.

Ein Startnummernband macht diesen Wechsel innerhalb weniger Sekunden möglich.

 

T2 Der Abstieg vom Rad

Triathlon Wechseltraining – Warum die meisten Athleten Potenzial verschenken

Viele Triathleten investieren mehrere Stunden pro Woche in Intervalltraining, lange Radausfahrten oder Schwimmeinheiten.

Den Wechsel selbst trainieren sie dagegen kaum.

Dabei handelt es sich um eine eigenständige Fähigkeit, die gezielt verbessert werden kann.

Die Devise lautet:

Wechsel müssen genauso trainiert werden wie Schwimmen, Radfahren oder Laufen. Erst durch regelmäßige Wiederholungen werden die Abläufe automatisiert.

1. Wechsel zu Hause trainieren

Die einfachste Möglichkeit besteht darin, sich eine kleine Wechselzone im Garten, auf dem Parkplatz oder in der Garage aufzubauen.

Lege dein komplettes Wettkampfequipment so aus, wie es später im Rennen liegen soll.

Anschließend wiederholst du den gesamten Ablauf mehrfach.

Nicht auf Geschwindigkeit.

Sondern auf Perfektion.

Denn Geschwindigkeit entsteht fast immer durch Routine.

Wenn du den Ablauf zehnmal fehlerfrei absolvieren kannst, kannst du das Tempo Schritt für Schritt erhöhen.

2. Wechsel üben Triathlon unter Wettkampfbedingungen

Noch effektiver wird das Training, wenn du die Wechsel unter Belastung absolvierst.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Schwimmen mit anschließendem Neoprenwechsel
  • Radfahren mit realistischem Wechselplatz
  • komplette Wettkampfausrüstung
  • Zeitmessung

Je realistischer das Training, desto geringer ist die Überraschung im Wettkampf.

3. Brick Sessions - Koppeltraining

Das klassische Koppeltraining gehört zu den effektivsten Methoden überhaupt.

Beispiel:

  • 60 Minuten Radfahren
  • schneller Wechsel
  • 15 Minuten Laufen

Oder:

  • 3 × 10 Minuten Rad + Wechsel + 1 Kilometer Lauf - danach jeweils eine Pause zur Erholung und zum Neueinrichten der Wechselzone

Oder

  • 3 × 20 Minuten Rad + Wechsel + 2 Kilometer Lauf - danach jeweils eine Pause zur Erholung und zum Neueinrichten der Wechselzone

So gewöhnst du deinen Körper daran, unmittelbar nach der Radbelastung effizient zu laufen.

Gerade der Übergang vom Radfahren zum Laufen verbessert sich dadurch erheblich.

4. Einzelne Bewegungen isoliert trainieren

Nicht immer muss der komplette Wechsel geübt werden.

Auch einzelne Bewegungsabläufe lassen sich hervorragend trainieren.

Zum Beispiel:

  • Neoprenanzug möglichst effizient ausziehen, das kannst du nach jedem Schwimmen üben
  • Helmverschluss blind schließen,
  • Schuhe am Rad befestigen
  • kontrolliertes Auf- und Abspringen vom Rad (nur für Fortgeschrittene)

Diese kleinen Übungen benötigen oft nur wenige Minuten und zahlen sich im Wettkampf mehrfach aus.

Typische Fehler in der Wechselzone Triathlon

Selbst erfahrenen Athleten passieren immer wieder dieselben Fehler.

Die häufigsten sind:

Zu viel Hektik

Wer versucht, jede Sekunde mit hektischen Bewegungen zu gewinnen, macht häufig genau das Gegenteil.

Ruhe schlägt Hektik.

Zu viele Gegenstände

Ein häufiger Fehler – besonders bei Triathlon Anfängern – besteht darin, die komplette Wechselzone mit Equipment zu füllen.

Es empfiehlt sich eine minimalistische Herangehensweise:

  • Helm
  • Rad
  • Laufschuhe
  • gegebenenfalls Mütze
  • eventuell Verpflegung bei längeren Distanzen

Mehr brauchst Du in den meisten Fällen nicht.

Schlechte Vorbereitung

Wer den Laufweg nicht kennt oder sein Fahrrad erst suchen muss, verliert unnötig Zeit.

Deshalb solltest du die komplette Wechselzone vor dem Start einmal in Ruhe abgehen.

Wechsel nie trainiert

Der wohl häufigste Fehler überhaupt.

Viele Athleten erwarten, dass der Wechsel im Wettkampf automatisch funktioniert.

In Wahrheit gilt:

Man trainiert nicht für den Wettkampf.

Man zeigt im Wettkampf nur das, was man zuvor trainiert hat.

 

 

Triathlon Training - individuell und höchst effektiv!

Triathlon Training
  • Erfülle Dir Deine Träume.
  • Rufe Dein volles Potenzial im Wettkampf ab.
  • Sei schneller als die Konkurrenz
  • konzentriere Du Dich auf das Wesentliche

 

Details - Triathlon Training

 

 

Zeit sparen Wechselzone – Die entscheidenden Sekunden

Die meisten Athleten überschätzen die Bedeutung eines spektakulär schnellen Wechsels.

Du wirst ein Rennen nur selten durch den Wechsel gewinnen.

Du kannst dort allerdings schnell wertvolle Platzierungen verlieren.

Gerade auf kürzeren Distanzen oder im Ligabetrieb kann ein schneller Wechsel darüber entscheiden, ob du den Anschluss an die richtige Radgruppe hältst.

Wer nach dem Schwimmen den Kontakt zur Spitzengruppe verliert, muss oft allein oder in einer langsameren Gruppe fahren. Ein Nachteil, der später kaum noch aufzuholen ist.

Ein sauber trainierter Triathlon Wechsel kann deshalb den Grundstein für ein erfolgreiches Rennen legen.

 

Fazit: Trainiere die vierte Disziplin genauso konsequent wie die ersten drei

Viele Athleten investieren unzählige Stunden in ihre Form, verlieren im Wettkampf jedoch wertvolle Sekunden durch einen unstrukturierten Wechsel.

Dabei lässt sich kaum ein anderer Bereich so einfach verbessern.

Mit einem klaren Ablauf, möglichst wenigen Bewegungen und regelmäßigem Triathlon Wechseltraining wird der Wechsel zunehmend automatisiert. Das sorgt nicht nur für schnellere Zeiten, sondern auch für mehr Sicherheit und weniger Stress im Wettkampf.

Nimm dir deshalb bewusst Zeit, deine Wechsel regelmäßig zu trainieren. Schon wenige Minuten nach ausgewählten Einheiten reichen aus, um deine Abläufe nachhaltig zu optimieren.

Denn am Ende gilt:

Ein perfekter Triathlon Wechsel macht dich vielleicht nicht automatisch zum Sieger – aber er verhindert, dass du wertvolle Zeit und wichtige Platzierungen in der Wechselzone verschenkst.

  


 

Fragen zum Triathlon Wechsel:

 

 

1. Sollte man Socken beim Triathlon tragen?

Die Frage hängt von der Strecke ab. Wenn du ohne Socken läufst, kannst du beim Wechsel etwas Zeit sparen. Das ist besonders beim Sprinttriathlon und bei der Olympischen Distanz wichtig. Doch mit steigender Streckenlänge steigt das Risiko für Blasen und Scheuerstellen deutlich. Wer seine Füße an sockenloses Laufen gewöhnt hat und passende Schuhe verwendet, kann darauf verzichten. Für die meisten Triathleten sind gut sitzende, dünne Funktionssocken der bessere Kompromiss zwischen Komfort, Sicherheit und einem schnellen Wechsel. Je nach Bedarf, Zeit und Niveau, werden die Socken in T1 oder T2 angezogen. Wir gehen im Artikel darauf ein.

 

2. Wie finde ich mein Fahrrad in der riesigen Wechselzone wieder?

Verlasse dich nicht auf auffällige Markierungen, Je nach Ausrichter und Größe sind diese häufig verboten. Präge dir vor dem Start den Weg zu deinem Stellplatz ein und orientiere dich an festen Punkten wie Zäunen, Bäumen, Absperrgittern oder markanten Schildern. Oft sind die Reihen markiert und mit Nummern versehen. Zähle die Reihen vom Schwimmstart kommend (T1) und auch vom Radfahrenden kommend (T2). Ein kurzer oder mehrere Orientierungsläufe durch die Wechselzone vor dem Start können dir im Wettkampf wertvolle Sekunden und Stress ersparen.

 

3. Was genau gehört an den Wechselplatz?

Halte deinen Wechselplatz so einfach und übersichtlich wie möglich: Den Helm geöffnet und mit der Außenseite nach unten auf den Lenker legen. Das Startnummernband hängt auf dem Aeroaufsatz, sodass du es schnell greifen und anlegen kannst. Die Radschuhe stehen am besten etwas unter dem Rad, so, dass du sie nur noch greifen musst. Je nach Platz liegt die Sonnenbrille im Schuh unter einer Laufkappe darauf. Bei großen Veranstaltungen ist am Wechselplatz nur das Fahrrad, alle anderen Utensilien sind in den Wechselbeuteln. Alles, was du nicht benötigst, bleibt weg – jeder zusätzliche Gegenstand kostet Zeit und erhöht das Risiko für Fehler.

 

4. Wofür sind die verschiedenen Wechselbeutel (Transition Bags) da?

Bei vielen großen Mittel- oder Langdistanz-Triathlons werden die Wechselbeutel genutzt, um deine Ausrüstung für die einzelnen Rennabschnitte zu organisieren.
Typischerweise gibt es einen Bike-Bag für den Wechsel zum Rad. Dort kommt der Neopren am Ende deines Wechsels zum Rad hinein.
Einen Run-Bag für den Wechsel zum Laufen.
Special-Needs-Bag für die später benötigte Verpflegung oder Ausrüstung. Dieser wird an einem Punkt, meist einem Verpflegungspunkt auf der Radstrecke, für die Triathleten zur Verfügung gestellt.
Es gibt auch noch einen vierten Beutel, der ist für deine Alltagsbekleidung und wird für dich separat gelagert und du holst diesen nach dem Rennen wieder ab. Packe jeden Beutel klar nach Ablauf und Bedarf. Übe das Wechseln bereits im Training – so vermeidest du am Wettkampftag unnötiges Suchen und Zeitverlust.

 

 

 


 

Ähnliche Artikel