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Test Indoorbike – Body bike supreme

 

Das Jahr neigt sich nun so langsam dem Ende zu, die Tage werden kürzer und die Abende länger und so finde ich nun endlich die Zeit, ein paar wichtige Projekte aufzuarbeiten, die mir besonders am Herzen liegen.
Anfang des Jahres konnte ich das Indoorbike – Body bike supreme erstmals testen und war ziemlich beeindruckt. Ich habe alles noch sehr gut in Erinnerung, aber zur Gedächtnisstütze auch Aufzeichnungen gemacht, auf die ich ebenfalls zurückgreifen konnte.


Der Test wurde im Health City Sport Studio in Köln durchgeführt. Leider standen mir zu diesem Zeitpunkt nur die Vorgänger Version des Body bike supreme zur Verfügung. Die aktuell erweiterte Version Bodybike connect, die ich noch nicht testen konnte, verfügt noch über eine zusätzliche ANT+ Schnittstelle für die Übertragung der Daten auf eine Fitnessuhr oder einen Radcomputer und ein Wattmesser. Bis auf diese Punkte sind die beiden Versionen allerdings identisch und meine Eindrücke sind daher sicher für beide Modelle relevant.

 


Mein erster Eindruck vom Indoorbike – Body bike supreme


Auf den ersten Blick fällt die solide Verarbeitung der Teile auf. Das Body bike supreme macht einen sehr robusten Eindruck und ist sehr standfest, so dass man sich ohne sich allzu viele Gedanken zu machen, sofort auf den Sattel schwingen möchte. Zufällig weiß ich, dass das Bike in vielen Studios im Dauereinsatz ist und dafür eine äußerst niedrige Reperaturrate aufweist. Dasselbe gilt auch für die Wechselintervalle der Verschleißteile und das ist ein gutes Zeichen dafür, dass hier mit viel Hingabe und Qualität gearbeitet wurde. Alle wesentlichen Teile sind aus Edelstahl hergestellt, um Abnutzung zu minimieren und Rost auszuschließen.

standfuss
Einstellmöglichkeiten


Bevor man das Body bike supreme richtig nutzen kann, muss es erst einmal auf die richtigen Körpermaße eingestellt werden. Ich selbst zähle mit meinen Körpermaßen ja eher zu den „kleineren“ Menschen, aber ich konnte befriedigt feststellen, dass es kaum Grenzen gibt, das Bike genau auf seine persönlichen Bedürfnisse einzustellen. Der Sattel lässt sich mit der vorhandenen Sattelklemme ganz einfach auf die gewünschte Höhe montieren und ebendso nach vorn oder hinten schieben. Dasselbe gilt auch für den Lenker und wer lieber einen Aerolenker oder ein zusätzlicher Aeroaufsatz benutzen möchte, kann dies auch jederzeit einfach machen.

sattel bodybikeJedes Pedalsystem ist an die Kurbel schraubbar, allerdings ist die Kurbellänge vom Hersteller mit vorgegeben, daher hier am besten beim Händler nachfragen.
Der über das Handrad einstellbare Widerstand ist stufenlos von 0 – angeblich 2000Watt einstellbar. Die Verstellung ist angenehm und sehr feinfühlig. Das so genannte Weiterdrehen des Schwungrades inklusive der Tretkurbeln, beide sind über einen sehr leichtgängigen Zahnriemen verbundenen, ist für viele anfänglich ungewohnt, aber bei Spinning-Bikes meiner Meinung nach normal. Es wird sozusagen wie mit einer starren Nabe gefahren. Um die Einstellung und Kontrolle der entsprechenden Wattleistung durchführen zu können, muss allerdings eine erweiterte Option dazugekauft werden die dann über eine ANT Schnittstelle einfach realisiert werden kann. Denkbar ist aber auch der Einsatz eines Watttmesssystems welches über die Pedale arbeitet. Beim Druck von oben auf das Einstellrad wird das Schwungrad massiv abgebremst und kann als Notstop benutzt werden.


Handling des Body bike supreme


Es gibt diverse Sitzpositionen, die je nach Bedarf gefahren werden können. Im Original ist die Griffposition mit der Obergriffhaltung eines Rennrades zu vergleichen. Der Lenker hat große ähnlichkeit mit einem Triathlon Aerolenker.
Wie ich schon vorab erwähnt habe, kann jeder Nutzer das Ergometer individuell an seine Körpergröße anpassen. Die weiteren Einstellmöglichkeiten lassen meiner Meinung nach wirklich keinerlei Wünsche offen. Im Test versuchte ich auch einige Extrempositionen zu simulieren und stieß dabei nie an die Grenzen des Machbaren. Im Gegenteil, es wurde klar, dass immer noch mehr geht und das fand ich besonders ansprechend. Auch die so genannte amerikanische Position im Triathlon (der Oberarm sollte fast senkrecht und der Unterarm waagrecht sein, ca.90 Grad dazwischen), war durch nichts limitiert. Gefühlt hätte ich den kompletten Sattel vor das Tretlager schieben können.
Bezüglich der Sattelüberhöhung bin ich auf keinerlei Grenzen gestoßen, egal ob sinnvoll oder nicht, es war tatsächlich immer einstellbar.
Wer nun seinem Ergometer zusätzlich noch einen anderen Lenker spendieren möchte kann dies beim Body bike supreme tun, es sollten eigentlich alle 22,4 mm Lenker passen, aber auch ein zusätzlicher Aeroaufsatz stellt normalerweise keine Probleme dar, da der originale Lenker die Standartmaß 22,4 aufweist. Es sollten hier alle Nicht-oversize Aufsätze passen. Allerdings kann man bei den neuen Modellen, den Lenker leider nicht mehr tauschen.
Das Body bike supreme ist mit 2 Trinklaschenhaltern ausgestattet, was ich für den Betrieb zu Hause für durchaus ausreichend halte, denn wer will schon mehrere Stunden am Stück indoor auf dem Rad sitzen?

 

Geräusche


Für den Betrieb im eignen Haus oder Wohnung, aber auch im Studio ist die Geräuschkulisse eines Indoor Bikes nicht unwichtig, daher möchte ich hier auch nochmal gesondert darauf eingehen.
Während meines ausgiebigen Tests in verschiedenen Situationen hat das Rad keinerlei Schwächen gezeigt.
Zu jeder Zeit lief das Ergometer konstant ruhig und sauber und ich habe keinerlei außergewöhnliche Schwingungen, Vibrationen oder Geräusche bemerkt. Somit ist das Ergometer uneingeschränkt für den Hausgebrauch zu jeglichem Training geeignet. Kein Nachbar wird sich durch Ihre Trainings-Geräusche in der Wohnung gestört fühlen und sich beschweren. Auch im häuslichen Nahbereich sollten sich keine Familienmitglieder durch intensives Training mit dem Body bike supreme gestört fühlen.
Ich habe auch bei starken Antritten oder Beschleunigungen, egal ob im Stehen oder Sitzen keine Probleme bezüglich der Geräuschentwicklungen oder Bodenvibrationen festgestellt.
Erst bei massivstem Zug am Lenker im Wiegetritt kann man das Rad überhaupt zum Wackeln bekommen aber ein Neigen bis zum Umkippen ist meiner Meinung nach gar nicht möglich, es sei denn, dies wäre absichtlich so gewollt. In der Praxis wird das Fahren in einem solchen Bereich aber sicher nicht oder nur ganz selten vorkommen.
Während des gesamten Tests hat sich das Body bike supreme als äußerst angenehmes Indoor Bike erwiesen, es war kein zusätzliches Klappern zu hören, kein Teil wackelte oder hatte übermäßig, bzw. überhaupt Spiel oder bewegte sich in unangenehmen Maß.
Der Kontakt zum Rad war äußerst direkt und vergleichbar zu einem guten Straßenrad.


Was mir nicht so gefallen hat


Meiner Meinung nach gibt es ein paar kleine Schwächen im Detail, so finde ich, dass die Pedale und Sattelklemme eher billig wirken und sich hier nicht ausreichend am Rennradsport orientiert wurde. Da die meisten Nutzer aber sowieso ihr eigenes Pedalsystem einbauen werden, wird dieser Mangel für sie nicht besonders relevant sein.

Pedalsystem


Mein abschließender Eindruck


Mich persönlich hat das Indoorbike – Body bike supreme durchaus überzeugt. Die Verarbeitung und die Materialien sind hochwertig und einem professionellen Trainingsgerät vollkommen angemessen. Lockere Teile, zu viel Spiel oder andere Probleme sind bei meinem Test nicht aufgefallen. Die Einstellungen des Body bike supreme lassen sich individuell an den Fahrer so genau anpassen, dass ein Optimum an Trainingseffizienz und Fahrspaß erreicht werden kann. Die Geräuschentwicklung und Bodenvibrationen halten auch bei intensivster Nutzung ein Maß ein, das den Einsatz auch in Wohnungen oder Mehrfamilienhäusern problemlos erlaubt.

Testbodybike   

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